EAT: Meeresfrüchte direkt vom Meeresboden

Besuchen Sie Japans Ise-Shima-Region und kosten Sie die frischesten und schmackhaftesten Meeresfrüchte des Landes. Sie werden von den wenigen verbliebenen Ama-Freitaucherinnen des Landes direkt vom Meeresboden gehoben.  

Die japanischen Ama-Taucherinnen leben im Rhythmus des Ozeans und erhalten eine fast 3000 Jahre alte Tradition aufrecht: Sie durchkämmen ohne Sauerstoffflaschen den Meeresboden nach Meeresfrüchten. Viele der Amas von Ise-Shima sind jetzt in ihren 60ern und 70ern, sie verbringen aber weiterhin bis zu zwei Minuten unter Wasser und fischen Austern, Abalone, Hummer und Jakobsmuscheln.

Obwohl die Zahl der Ama-Taucherinnen abnimmt, da sich jüngere Frauen gegen die Tradition entscheiden, ist es immer noch möglich, von einheimischen Freitaucherinnen gesammelte Meeresschätze zu genießen – und dies sogar zusammen mit den Amas selbst, zum Beispiel im Amanemu, dem japanischen Wellnesshotel der Hotelmarke Aman. Zu den Gerichten gehören die berühmten süßen Ise-Hummer, vor allem das Gehirn, das als nationale Delikatesse gilt. Während des Sommers und bis in den Herbst hinein ist die Turbanmuschel Abalone mit ihrem bitteren Geschmack ebenfalls eine besondere japanische Delikatesse. Die Austernsaison von November bis April lockt Scharen von Gourmet-Touristen an, die einige der besten Muscheln Japans kosten wollen. Fahren Sie nach Uramura, etwas außerhalb von Toba. Dort öffnen in der Hochsaison viele Fischerhütten, in denen man Austern probieren kann, die direkt aus den vielen Buchten der Halbinsel kommen.

Möchten Sie mehr wissen? Entdecken Sie unsere faszinierende Reportage „Freitauchen mit den Perlentaucherinnen“, die in Zusammenarbeit mit CNN entstanden ist.

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